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(via conceptofmind)
Posted on June 17, 2012 via FUNGI with 4,298 notes
Source: fungi
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Der Gummibärchen-Effekt - Monetäre Anreize sind für Mitarbeiter nicht alles
Man erzähle auf einem Kindergeburtstag eine spannende Geschichte von Piraten, Drachen und einem versunkenen Schatz. Anschließend lässt man die Kinder Bilder zur Geschichte malen. Die Kinder stürzen sich auf das Papier und zeichnen passioniert Piratenbuchten, Seeungeheuer und detaillierte Flotten von Piratenschiffen. Nun wird das Experiment variiert und man führt ein Incentivesystem ein. Für jedes fertige Bild bekommt das Kind ein Gummibärchen. Zunächst ist die Begeisterung groß, doch schlagartig werden zwei Typen von Kindern sichtbar: Die Künstlerpersönlichkeiten arbeiten weiter mit gleichem Eifer an ihren Kunstwerken und nehmen die Belohnung als positiven Nebeneffekt mit. Die Unternehmerpersönlichkeiten hingegen steigen in die Massenproduktion ein: Nach dem Motto “Punkt, Punkt, Komma, Strich –fertig ist das Mondgesicht“ werden die Bilder immer schlampiger und schneller produziert. Als Zeichen Ihres Erfolges türmen die Unternehmerpersönlichkeiten Gummibärchen vor sich auf. Dievöllig in ihren Bildern vertieften Künstlerpersönlichkeiten nehmen im Augenwinkel die Gummibärchenberge der Kollegen wahr und verlieren langsam aber sicher die Lust an den Details ihrer Werke. Dies ist ein typischer Crowding-out-Effekt: Intrinsische Motivation wurde durch extrinsische ersetzt. Alle malen schneller, die Qualität des Outputs sinkt rapide. Es folgt die letzte Phase des Experiment: Die Spielregeln werden erneut geändert, erklärt, dass die Gummibärchen aufgebraucht sind. Schlagartig verlieren nicht nur die Unternehmer, sondern auch die Künstler ihre Motivation. Die Einführung und Abschaffung eines Incentivesystems hat aus einer hoch motivierten Rasselbande einen mies gelaunten Mob gemacht, ohne dass sich die Beschreibung ihrer Tätigkeit geändert hätte.
Posted on June 11, 2012 with 1 note
Source: die-erfinder.com
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Nähcommunity Netzwerk, gif’d

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Die Generation Kostenlos gibt es nicht.
Dorothee Bär (CSU) schreibt im Cicero, wieso wir eun neues Urheberrecht brauchen, und wieso der Vorwurf, die Netzgemeinde wolle Künstler ausbeuten, nicht zutrifft. Den vollständigen Artikel gibt es hier.
Anstatt Gesetze, die ganz offensichtlich an der Grenze der Umsetzbarkeit und der Praktikabilität angelangt sind, mit aller Kraft verteidigen zu wollen, sollten wir uns Gedanken darüber machen, wie wir es schaffen, einen fairen Interessensausgleich herbeizuführen, wo sich derzeit ein nicht ungefährlicher gesellschaftlicher Clash ankündigt. Wenn Jugendliche für das Herunterladen urheberrechtlichen Materials millionenfach abgemahnt, wenn Künstler nicht mehr selbst darüber entscheiden können, wann, wo und in welchem Umfeld ihre Werke verwertet werden dürfen, weil sie sich den Buy-out-Modellen ausliefern müssen und wenn die Übermacht des Eigentum-Gedankens dem heute so ausgeprägten Gedanken des „Teilens“ jegliche Daseinsberechtigung absprechen möchte, dann muss ich die Frage stellen dürfen, ob dies alles den Lebensgewohnheiten und der Realität des 21. Jahrhunderts angemessen ist.
Es handelt sich dabei nicht um eine Generation von jungen Menschen, die am liebsten alles gratis und ohne Rücksicht auf Verluste haben möchten. Es handelt sich dabei um eine Generation, die nicht einsieht, dass sie auf die Möglichkeiten des technischen Fortschritts verzichten muss, nur weil man es nicht auf die Reihe bekommt, die nötigen Rahmenbedingungen für das Leben in einer veränderten Welt zu schaffen. Der Ruf nach der Politik ist dabei das eine. Das andere sind zeitgemäße Geschäftsmodelle, ein echtes und faires Angebot an die Verbraucher, für das zu Gebrauchende auch adäquat zu bezahlen.
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(via conceptofmind)
Posted on June 5, 2012 via p + g with 161 notes
Source: porcelaingrotto
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flow
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Klick macht groß
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Welcome to Canada.
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We’re living in a system that constantly discourages people to engage in public, political or economic processes.
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Jeder Urheberrechtsaufruf jemals (pro & contra) - von Sascha Lobo
Das Internet! Ha!
Und deshalb muss das Urheberrecht dringend modernisiert werden, und zwar in unserem Sinne.Denn unser Standpunkt zum Urheberrecht ist der einzig richtige. Übrigens sind wir nicht die einzigen, die das so sehen. Wir haben irgendeine passende Studie herausgesucht, die ein bisschen zurechtinterpretiert zweifelsfrei beweist, dass wir richtig liegen und alle anderen daher logischerweise falsch. Es ist recht weit außerhalb unserer Vorstellungskraft, dass man anderer Meinung sein könnte, ohne bösartig, dumm und falsch informiert zu sein.
Was die Diskussion jetzt braucht, ist Vernunft, und le Vernunft, c’est nous.
Das eigentliche Problem ist ja nun so klar, dass man es nicht mehr erklären muss:
Wir sind unzufrieden mit der Gesamtsituation. Und deshalb brauchen wir konkrete Schuldige, alles andere würde nämlich nicht in unser Konzept passen. Nebenbei bemerkt konnten wir uns keinem der bisherigen fünfhundert Aufrufe anschliessen, weil keiner das für uns elementarste Kriterium erfüllte: von uns zu stammen.Unser höchst ehrenwertes Ziel ist, die Gesellschaft zu verbessern, und wenn wir sagen: die Gesellschaft, dann meinen wir zuallererst uns. Deshalb muss sich etwas verändern. Aber Weltverbesserung ist nicht Rom, deshalb führen nicht alle Wege dorthin, sondern nur ein einziger, nämlich unserer. Das ist kein Zufall: natürlich sind unsere Absichten die allerbesten, sonst hätten wir uns doch andere gesucht! Ausrufezeichen!
Schon klar, dass alle Beteiligten irgendwelche Bedürfnisse haben, aber unsere sind halt die entscheidenden. Das sagt übrigens auch – mit der Kraft der Wissenschaft untermauert; Sie ahnen es längst – die eingangs erwähnte Studie.
Aber nicht nur die Wissenschaft (die uns außerhalb der Studie völlig schnurz ist) gibt uns Recht, auch die Geschichte (die wir nicht kennen) lässt keinen anderen Schluss zu. Wir haben deshalb ein paar historische Situationen willkürlich herausgesucht, die zwar exakt nichts beweisen, aber sich nach Substanz anhören. Und die Presse steht drauf, was übrigens daran liegt, dass sich kaum jemand so richtig mit allen Seiten auseinandersetzen möchte, und historische Holzschnitte dann alles vereinfachen. Diejenigen historischen Vergleiche, die uns nicht in den Kram passen, weil sie das Gegenteil von unseren historischen Vergleichen ergeben würden, lassen wir aber sowas von weg. Und zwar: mit Recht.
Denn natürlich ahnen wir, dass alles nicht so simpel ist, wie wir in diesem Aufruf behaupten. Aber Differenzierung ist nur was für Schwächlinge und Deppen, denn irgendwann wird ja vielleicht konkret verhandelt werden. Dann ist eine undifferenzierte Extremposition ein viel günstigerer Ausgangspunkt. Abgesehen davon sind wir zusätzlich empört, und wir mögen unsere Empörung wie unseren Kaffee: kochend heiß und aufputschend. Daher sind fast so schlimm wie unsere Gegner: diejenigen, die nicht ausreichend platt argumentieren, ihnen gilt unser ewiges Unverständnis.
Keinesfalls wollen wir die Gelegenheit verstreichen lassen, Andersmeinende behauptungsintensiv zu beschimpfen, um zu unserer Selbstvergewisserung möglichst die Fronten zu verhärten. Das tun wir in Form eines notdürftig als Analyse getarnten Weltuntergangsszenarios: unsere kurzsichtigen, egoistischen Gegner zerstören mit ihrem Lobbyismus die wichtigsten Grundlagen der modernen Zivilisation! Nazivergleich!
Wir können und wollen deshalb nicht länger zusehen, wie ein Aufruf nach dem anderen sinnlos verhallt, ohne nicht auch einen sinnlos verhallenden Aufruf zu veröffentlichen. Je größer die Unterstützung für den Aufruf, desto rechter haben wir schließlich, völlig unabhängig vom Inhalt.
Unterzeichnen Sie deshalb hier und zeigen Sie der Welt, dass Sie an simple Lösungen für komplizierte Probleme glauben!
Damit es die von unseren Gegnern misshandelten Kulturschaffenden später einmal besser haben, lassen Sie uns alle gemeinsam kreischen:
Nieder mit der Contentmafia/den Raubkopierern!
(Zutreffendes bitte streichen)http://saschalobo.com/2012/05/24/jeder-urheberrechtsaufruf-jemals-pro-contra/
Source: saschalobo.com
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Stop piracy!!









